1. Allgemeines

Die ungewisse Entwicklung der Welt, betreffend der Menschen und derjenigen mit Magie im Blut oder gar übernatürlichen Wesen und Kreaturen, hat unterschiedliche Auswirkungen. Seit Anbeginn gibt es Jäger, die Monster jagen und töten, Magier, die sich dem Schutz der Unschuldigen versprochen haben oder gegensätzlich Chaos stiften, und all diejenigen, die zwischen dem vermeintlichen „Gut und Böse“ ihre Wichtigkeit suchen.


2. Monsterjäger

Übernatürliche Wesen existieren auf der gesamten Welt. Nicht überall haben sie dieselben Namen und Hintergrundgeschichten. Daher ist das Arsenal an Waffen (ob mental oder physisch) weitläufig. Es gibt sowohl magische Waffen, Zauber und Kräfte, die gegen Übernatürliches wirken, als auch ganz simple, reale Gegenstände, für die Wesen individuell anfällig sind.
In den früheren, anfänglichen Jahrhunderten bedienten sich Jäger überwiegend Zauber – vertrauten auf Menschen mit psychischen Fähigkeiten, die man klassisch als Hexe oder Magier bezeichnete. Schamanen, Malfacteure, Praktizierende… Allerdings wurden auch diese zeitweilig gejagt und hingerichtet, da man sie als Bedrohung und damit als Feinde ansah.
Heutzutage haben sich greifbare Waffen zu Standard-Ausrüstung gemausert, zum Beispiel spezielle Dolche aus Menschenknochen und / oder getränkt in Gifte. Ebenso bedient man sich der Enthauptung und Einäscherung, die bei beinahe jedem Wesen Wirksamkeit zeigt.
Seit jeher gibt es Menschen, die sich der Jagd nach übernatürlichen Kreaturen verschrieben haben. Ob aus individuellen oder kollektiven Beweggründen überdauert ihr Wissen schon über Jahrhunderte. Oftmals gehen Monsterjäger aus Familienstammbäumen hervor, die bereits seit Generationen auf der Jagd nach Ungetüm sind. Nicht selten teilt sich diese Gruppe; manche haben allein den Schutz der Menschen vor Augen, töten wahre Kreaturen, die mit Magie erschaffen wurden, unmenschlich und hungrig. Andere hingegen machen vor nichts Halt. Das Gegenkollektiv der Jäger besteht insbesondere aus Duskwalkern, da diese seit jeher das größte Aufsehen erregen konnten. Ganz im Gegensatz zu Lykanthropen, die mit ihren einheitlichen Rudelstrukturen ihre Lukoi stets besser unter Kontrolle hatten, als verstreute Duskwalker-Clans.
Das Zusammenspiel aus der illegalen Tat, dem Morden, sowie der politischen Bewegungen zur Anerkennung von Personen mit übernatürlichen Fähigkeiten, bringt Jäger nicht selten in einen Zwiespalt, sollten sie nicht gewissenlos alles töten, das nicht rein menschlicher, sterblicher Natur ist. Vielen steht die Gerechtigkeit und der Schutz der Menschen im Vordergrund, außer sie hegen einen persönlichen Groll gegen Duskwalker oder Gestaltwandler, weswegen sie zwar eine polizeiliche Verfolgung in Kauf nehmen, nicht aber selbst als Monster gewertet werden möchten.
Das Töten, ganz gleich welcher Art „Menschen“, ist illegal. Da man in den Vereinigten Staaten nach wie vor nicht zwischen Mensch und Übernatürlichem unterscheidet, entsteht daraus ein komplexes Unterfangen, das insbesondere auf Landesebene für Zerrüttung gesorgt hat. Einige Jäger, die von diesen Bewegungen und gesetzlichen Novellierungen Wind bekommen haben, sehen in einem allesverändernden Wandel ihre Chance, Monster und Kreaturen, die für Tod und Zerstörung gesorgt haben, auf legalem Wege hinzurichten, ohne fürchten zu müssen, wegen Mordes gesucht und angeklagt zu werden.


3. Preservers of Humanity (PoH)

Weltweit gibt es eine undefinierte Anzahl an Gruppierungen, wobei bisweilen lediglich eine solche pro-menschliche Organisation in den Vereinigten Staaten von Amerika eine gewisse Bekanntheit erreichen konnte. Mit dem Beginn des Prozesses (der Staat Louisiana vs Horwitch) erhielten insbesondere eine große Organisiation Aufmerksamkeit. Teilweise stützt sich die Bewegung aber auch auf die politischen und gesetzlichen Umrisse, von denen die meisten Zivilisten noch nichts oder lediglich vage gehört haben. PoH‘s anfängliches Sprachrohr waren Predigten in einer katholischen Kirche in Wichita, Kansas, was sich auf weitere Gemeinden ausweitete beziehungsweise in andere Kirchen weiter wanderte.
Mit einer offiziellen Website teaserten die Mitglieder letztlich ihre Forderungen und Vorstellungen von einem „Miteinander“ zwischen Menschen und Duskwalkern an. Die große Agenda der Preservers of Humanity ist es, Duskwalker weiterhin als „illegal“ zu behandeln, sollte sich die Definierung hiervon durch den Prozess gegen Horwitch präzisieren. Andererseits fordern sie klare Richtlinien zu anderen magischen Verhältnissen, die ihrer Ansicht nach verboten gehören.
Zur Verbreitung ihrer Agenda und Erweiterung ihres Einflusses und Bekanntheitsgrades nutzen sie legale Wege, wie Petitionen und Proteste über die Medien.
Sie bewegen sich in der Art, wie sie ihr Vorhaben verfolgen, in einem akzeptablen und fast friedlichen Rahmen, üben keinerlei Selbstjustiz aus oder sorgen für Ermordung von Duskwalker oder anderen übernatürlichen Wesen. Ihr Ansatz ist eher proaktiv und damit ist es schwer, sie in ihrem Tun einzuschränken.


4. State of Louisiana v. Michael Horwitch

Nachdem Michael Horwitch annahm, zum christlichen Glauben gefunden zu haben, erkannte er in seiner einstigen Begegnung mit einem Duskwalker eine völlige andere Bedeutung. Beseelt von seiner Erleuchtung – das Böse nicht nur getroffen sondern auch erkannt zu haben – predigte er in seiner damaligen Kirchengemeinde von der Gefahr, die von dem Übernatürlichen ausgehen soll und, dass es diese tatsächlich gibt. Doch das Blatt wendete sich nur ein Jahr darauf, als Horwitch selbst zu einem Duskwalker wurde. Im Namen des Selbsthasses offenbarte er sein Wesen den Zugehörigen seiner Gemeinde, um ihnen vorzuführen, wie blind sie doch alle waren. Über einhundert Jahre später löste Horwitch in Baton Rouge, Louisiana, eine Massenhypnose aus. Auch dort hatte er zu seiner vermeintlichen Bestimmung gefunden, den Menschen die Augen zu öffnen. Er führte damit sechzehn Erwachsene in den Tod. Er wurde daraufhin vom Staate Louisiana des mehrfachen Mordes angeklagt, dabei hatte er die Menschen noch nicht einmal berührt, als diese sich gegenseitig oder auch selbst töteten.
Während des Prozesses holte der Staatsanwalt eine Überlebende in den Zeugenstand, die über Horwitch umfänglich aussagte – auch darüber, was er glaubte zu sein: Ein Duskwalker. Der Jury wurden darüber hinaus andere Zeugen und Sachverständige vorgeführt und es gab eine Bandbreite an Beweismitteln, die unter anderem gewichtige Fragen hinterließen. Auch Horwitch selbst sagte aus, der sich in allen Anklagepunkten als unschuldig bekannt hatte. Dennoch aber gestand er, nicht menschlich zu sein, was zu psychologischen Gutachten führte, die Horwitch damit aushebelte, indem er deutlich machte, welche Kräfte er besaß. Der Prozess dehnte sich aus, und um das Verfahren wieder zu verschlanken, wurden vielerlei Aspekte nicht weiter beleuchtet. Letztlich befand die Jury den Angeklagten Horwitch in den Anklagepunkten, die auf die Beeinflussung und Beihilfe zum Mord deuteten, für schuldig, nicht aber für den Mord an sich. Dieses Urteil veranlasste den klageführenden Staatsanwalt dazu, beim Bundesberufungsgericht die Entscheidung anzufechten. [Fortlaufende Entwicklung über Subplot]

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