VOODOO PRAKTIKEN & RITUALE



1. Ouangas

Als Ouanga – oder auch „Wanga“ – bezeichnet werden kleine, handgefertigte und individuell befüllte Stoffbeutelchen, die durch ein Ritual zur Aufrufung und der Macht der Loa „geweiht“ wurden. Ihnen werden die unterschiedlichsten Wirkungen zugesprochen, je nachdem, wie man sie anfertigt und mit was befüllt, und mit welchem Loa man arbeitet. In der heutigen Gesellschaft ist die praktische Ausführung meist nur Betrug. Ein gutes Beispiel ist das klassische Louisiana-Voodoo, oder auch New Orleans Voodoo genannt, das näheren Bezug zum Hoodoo aufzeigt als zur Religion Vaudou.

Zur Anfertigung eines wirksamen Ouanga bedarf es einen Praktizierenden, der mit dem Glauben vertraut ist und die Fähigkeit besitzt, die Loa korrekt aufzurufen (Priester, Mambo, Malfacteur, Bokor, Necromancer, Animator). Denn dies kann gefährlich werden. Die Aufrufe stehen im Zusammenhang mit den Liedern des Glaubens, in welchen wesentliche Anhaltspunkte zu den Loa vermittelt werden.

Im Einfluss des Hoodoo, das sowohl auf afrikanischer Tradition als auch auf indianischer „Magie“ begründet ist, ist der Effekt von Amuletten, Talismanen und Mojos (Stoffbeutel) oft nicht echt. Glaubt man allerdings daran, kann dies entscheidende Folgen mit sich bringen.

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Ouangas, die allesamt verschieden hergestellt werden. Dies sind zum Beispiel Fluch-/ Schadenouanga, Trennungs- und Liebesouanga, lapidare Stoffsäckchen für gute oder schlechte Träume.

Schutzouanga Das Schutzouanga bewahrt seinen Träger vor manifesten oder metaphysischen Schaden. Es schirmt böse Einwirkungen ab und macht so resistent gegen die geistige Manipulation eines Duskwalkers. Korrekt verteilt und angebracht wirken die Stoffbeutel auch bei Objekten, also Häusern oder Fahrzeugen.
Der Schutzfilm ist kein massives Schutzfeld, weswegen es vor körperlichen Angriffen keine Wirkung hat. Geschützt ist der Geist, die Seele, der „Raum“ / Äther, aber nicht das Materielle / Körperliche.
Für die Anfertigung eines Schutzouangas benötigt man recht simple Zutaten wie ein weißes Stück Seide, weißen Faden zum Verschließen, frische Pfefferminze, weiße Rosenblüten, eine bronzene Münze, etwas vom zukünftigen Träger (Haar o. Ä.), klaren Rum etc. Durch das entsprechende, umfassende Ritual erhält das Stoffsäckchen seine Wirkung.


2. Talismane

Schutzamulette und -talismane gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Sie sollen vor allen negativen Kräften und schwarzer Magie bewahren. Auch hier ist es elementar, mit Worten den Schutz herbeizulocken. Benötigt wird dabei mitunter der beliebige Gegenstand als Amulett / Talisman und die jeweiligen Zutaten für das Ritual. Das gefertigte Amulett schützt gegen schwächere, mentale Angriffe, ist allerdings nicht leicht und nicht ganz ungefährlich herzustellen. Daher bedarf es fachkundigem Wissen, das zumeist nur ein Bokor oder Voodoo-Priester hat.
Besonders starke Zauber können einen Schutzbann mittels eines selbst angefertigten Talismans über ein größeres Areal entfalten [Beispiel: Stone / Raya-White Ranch]

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