WEREFELINES


Werefelines sind Therianthropen, die sich in die Gestalt eines Pumas (Berglöwen) verwandeln können. Ihr Ursprung liegt in den heiligen Zeremonien der Indianer und sollte einst das Symbol von Stärke und Reinheit eines Menschen im Geiste präsentieren.






URSPRUNG

Um eine gerechte, friedliche Welt zu schaffen, muss der Mensch, gleich wie andere Geschöpfe dieser Welt, im Einklang der Natur leben. — Neben den anderen Wüsten-Wesen sind die Werefelines eine starke Schöpfung von Glauben und Spiritualität. Die Werefelines, in Gestalt eines Pumas, mit durchdringenden Augen und einer stark-spirituellen Eigenaura. Eine kraftvolle Gestalt, ähnlich eines Werwolfs, wendig und geschmeidig wie eine Katze und gefährlich wie ein Raubtier.

Der Ursprung der Werefelines liegt in der irdischen Kachinazeremonie der Hopi-Indianer, um das universelle Alles-was-ist zu verkörpern. Tiefere Informationen stehen nicht geschrieben und werden wohl allein von den alten Stammesfrauen in Walpi erzählt, ein kleines Dorf in Arizona, ohne Strom und fließendem Wasser, erbaut auf einem Hang, mit Gebäuden, die mit der Natur eins zu sein scheinen. So einzelgängerisch wie das Naturelle Gegenstück des Werefelines ist, so selten gesehen und unerforscht sind sie.
Wichtige Tänze, die zu der Kultur der Hopi zählen, werden noch heute dort, in einer Kiva, einem unterirdischen Zeremonialraum, abgehalten. Wann und wo die erste Werefelines gesichtet wurde, ist unbekannt, selbst unter den Hopis. Nur eine Legende besagt, die Werefelines stamme aus „der zweiten Welt“ und wäre das geistige Tierwesen der menschlichen Spezies.


GENVERERBUNG

Werefelines sind Therianthropen (Mischwesen aus Mensch und Tier). Es gibt keinen lebenden Beweis, dass die Therianthropie über Wunden übertragbar sein könnte; alle Werefelines wurden als solche bereits geboren und stammen aus dem Volk der Indianer ab. Aber auch innerhalb dieser Stammbäume überspringt das Gen häufig Generationen und wird nicht zu 100 % vererbt. Werefelines können sich durchaus problemlos mit Menschen fortpflanzen.

Erben dieses Gens sind in der Lage, bereits als Kind eine Verwandlung hervorzurufen, allerdings gilt es zu wissen, wie die Verwandlung abgerufen werden kann. Daher bricht das Wertier oft erst Jahre später aus, wenn es genügend Kraft gesammelt hat, um die menschliche Form wegdrängen zu können. Es ist ein ausgeklügeltes Spiel der Kontrolle, um zwischen den Formen zu wechseln. Es gibt somit auch das Risiko, in seiner Biest-Form verharren zu müssen, sollte man den Willen nicht aufbringen können, der einen dazu verhilft, sich zurück zu wandeln. Schlimmstenfalls bleibt man zu lange in seiner Biest-Form, was die Folge hat, dass - wenn man doch zurück in seine menschliche Hülle kehrt - Anzeichen der Werefelines bleiben, z. B. die Fangzähne, Schnurrhaare, die typisch schwarz umrandeten Augen eines Berglöwen, scharfe Klauen oder gar Katzenaugen.
Dafür ist die Verwandlung an sich sauberer und schneller, verglichen mit der Verwandlung des Loup-Garou. Aber kaum weniger schmerzhaft.

Angelehnt an dem Jahreskreis der Hopi sind Werefelines an neun Phasen gezwungen, sich in ihre Form der Raubkatze zu verwandeln, entsprechend des Mondzyklus und der Sonnenwenden. Der Zeitpunkt richtet sich nach den Sternbildern und ist somit weniger abhängig von Voll- oder Neumond. Wann genau die Verwandlung ansteht, kann damit nie sicher festgesetzt werden. Aber auch eine Werefelines spürt eine anstehende Verwandlung. Etwa zwei Nächte zuvor träumt die Werefelines von dem eigenen Wertier.


BIESTFORM

Die Puma-Werefelines sehen dem Puma / Berglöwen ähnlich. Sie sind genauso groß, weibliche Werefelines sind dabei stets etwas kleiner als die männlichen, und haben das gleiche lohfarbene Fell. Sie können nicht brüllen oder knurren wie Löwen oder Tiger, dafür ist es Werefelines aber möglich, markerschütternde Schreie zu erzeugen, die dem Kreischen einer zu Tode erschrockenen Frau ähneln. Die Menschen glauben, dass diese Schreie auch wahre Berglöwen ausrufen können, was allerdings nicht zutrifft. Außerdem können sie mautzen.


FÄHIGKEITEN

Geschäfte Sinne In ihrer Biestform haben Werefelines alle geschärften Sinne einer Raubkatze und selbst in menschlicher Form kommen ihnen die verstärkten Sinne zu gute. Besonders ihr Sehvermögen ist ausgeprägt – ausgeprägter als bei Werwölfen. Dafür sind sie nicht so gut in der Witterung und können weniger die Stimmungen anderer Wesen und Menschen riechen.

Vitalität, Kraft & Ausdauer Werefelines haben eine überdurchschnittliche Körperkraft sowie Ausdauer, die mit einem Menschen nicht zu vergleichen ist. Grundsätzlich werden Muskeln des Körpers angeregt, sobald sich der Mensch einmal in sein Wertier verwandelt hat. Trotzdem bleiben sie meist feingliedriger, schlank-muskulös, wie eine Katze.
Kraftmäßig sind sie den Werwölfen unterlegen, können es aber ohne weiteres mit einem normal-starken Duskwalker aufnehmen. Außerdem misst sich die Kraft auch an der menschlichen Form.
In Sachen Schnelligkeit sind Werefelines den Werwölfen etwas voraus. Die Grazie in jedem Schritt, jeder Bewegung, gleicht dem anmutigen Wesen einer Raubkatze. Ob in Biestform oder als Mensch sind sie geschmeidig und körperbewusst.

Selbstheilung Die Werefelines besitzen den Vorteil, sich eigenständig heilen zu können. Selbst schwerwiegende Verletzungen müssen hier nicht zum Tod führen. Je nach Tiefe der Verletzung benötigt die Heilung Zeit. Es kann ein paar Tage umfassen, bei schweren, oder ein paar Stunden bei kleineren Wehwehchen. Die Selbstheilung schließt dabei nicht aus, dass sich die Werefelines nicht geschwächt fühlen oder sich von einem Kampf erholen müssen.
Immunität gegen Krankheiten haben Werefelines nicht. In ihrer menschlichen Form können sie Krankheiten einfangen, sind aber viel weniger anfällig dafür.
Ein Werefelines kann nicht zu einem Duskwalker verwandelt werden. Auch seine Seele gilt als immun und sollte es ein Duskwalker dennoch versuchen, so werden sich die beiden Energien bekämpfen, bis nur noch eine davon übrig ist. Das ist zwar nicht angenehm, aber harmlos, da das Wertier in jedem Fall stärker ist.

Machtaura So wie ihre übernatürlichen Gefährten haben Werefelines eine übernatürliche Aura, die zwar von Therianthrop zu Therianthrop variiert, aber keine Machtgrade kennt. Niemand ist wirklich stärker oder schwächer. Sie fällt nur je nach Persönlichkeit anders aus. Es ist ihnen nicht möglich, diese Aura zu verstecken – vor nichts und niemandem. Allerdings ist sie in menschlicher Gestalt auch wenig bis gar nicht präsent.

Alterung Als übernatürliche Wesen verändert sich stets der natürliche Alterungsprozess, jedoch bleibt er bei den Werefelines nicht stehen. Allein ihre Vitalität verschafft ihnen einen gesünderen Geist und Körper, weswegen sie durchaus an die 100 Jahre alt werden können, dennoch altern die Therianthropen äußerlich, wenn auch nicht so rapide wie Normalsterbliche.


SCHWÄCHEN

Feuer Verbrennungen heilen bei Werefelines generell sehr langsam und können Narben hinterlassen. Sie können damit auch getötet werden, weswegen das Feuer von ihnen stets gemieden wird.

Erz Aus Erz erzeugte Metallwaffen können erheblichen Schaden bei Werefelines anrichten. Durchstößt man mit einem daraus geschmiedeten Dolch ihr Herz, wird es sie vergiften, worauf hin sie nach wenigen Tagen so geschwächt sind, dass sie weder essen noch trinken können und dadurch verenden.

animalischer Instinkt Werefelines sind in ihrer Biestform dem Wertier voll und ganz ergeben und büßen dabei menschliche Intelligenz und ihr Empfinden ein. Sie haben nicht, wie ein Werwolf, Gleichgesinnte oder Anführer, die das Biest unter Kontrolle halten können. Es fällt ihnen schwer, während der Phase des Tierwesens, zu unterscheiden, wer ihnen fremd oder bekannt ist.

Duskwalkerblut Der Geschmack des Blutes eines Duskwalker‘ ist Werefelines verhasst. In zu großen Mengen kann es sie sogar vergiften.


GESELLIGKEIT

Im Gegensatz zu Lykanthropen sind Werefelines selten und bewegen sich einzelgängerisch. Sie brauchen nicht ihresgleichen, um überleben oder ihre Macht vollends entfalten zu können. Ihr einziger Feind ist der Loup Garou, da dieser ihnen krafttechnisch ebenbürtig oder sogar überlegen ist, zudem steht hinter einem Werwolf ein gesamtes Rudel, für Werefelines gibt es eine solche Struktur nicht.

Bei vielen Werefelines ist es nicht unüblich, dass sie ungesellige Menschen sind, die ihre Zeit gerne alleine verbringen. Nicht selten sind sie von schüchterner Natur, etwas zartbesaitet oder äußerst abgeklärt und distanziert. Diese Eigenschaften mischen sich aber relativ neutral unter und sind personenabhängig.

Ihre Existenz ist kaum bekannt. Kaum jemand, wenn er nicht direkt damit in Verbindung stand, konnte je eine Verwandlung der Werefelines mitansehen und besonders viele andere Anzeichen gibt es nicht. Trotz ihrem niedrigen Gesellschaftsgrad können Werwölfe die Werefelines an ihrem Geruch erkennen. Duskwalker entlarven sie meist nicht so leicht, dafür hat die Werefelines aber gebürtige Immunitäten gegen die starken Reize der Duskwalker, wie die Manipulation. Sie sind lange nicht so schwach wie Menschen. Ihre eigene Aura für die anderen Kreaturen nicht immer eindeutig zu definieren – da sie meist auch gar nichts von Werefelines wissen. Unter den Loup Garou sind die Werefelines bekannter, mit Duskwalkern gab es nie ein prägendes, zerrüttendes Ereignis, womit Duskwalker selten von ihrer Existenz ahnen.

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