MYSTIC ILLUSION
Willkommen bei ILLUSION OF KACHINA Wir sind ein L2S2V2 Mystery-Crime RP-Forum, ausgelegt auf die Stadt Scorskatch in Nevada. Es sind verschiedene (übernatürliche) Wesensarten spielbar. Unser Play ist nach dem Prinzip der Szenentrennung ausgerichtet, untergliedert nach einzelnen Bereichen. Offiziell ist IoK drei Jahre alt und besteht durch exzellente Schreiber und dank einer vertrauten Gemeinschaft. Neue Leute, und neue Charakterideen, sind hier immer gerne gesehen und werden individuell im Play integriert.
Scorskatch, NV

nachts recht frisch, tagsüber angenehm frühlingshaft
Januar bis April 2018
GESUCHTE GESICHTER
ZUM WANTED    ZUM WANTED
#1

04.  Das Rudel & Strukturen

in LOUP-GAROU 15.08.2017 18:32
von Ellie Winston | 2.581 Beiträge



ILLUSION OF KACHINA // RUDEL






Das Pack
DIE LUKOI UND IHRE REGELN



Ähnlich wie echte Wölfe halten sich Loup-Garous gerne in Gruppen auf, sogenannte Rudel oder Packs, und sind damit relativ abhängig von der Nähe ihresgleichen, um sich wohl zu fühlen. Das Rudel bzw. der einzelne Werwolf des Packs werden als Kenning als Lukoi bezeichnet. Im Normalfall bilden die Loup-Garous eines Staates ein Rudel. Um nicht alleine zu sein, leben die Gestaltwandler häufig zusammen oder lassen sich zumindest in derselben Stadt nieder. Bereits kurz nach der ersten Verwandlung sucht ein neuer Loup-Garou nach Artgenossen. Stößt ein Neuling zu einem Rudel, so muss auch er sich unterordnen oder seine Dominanz beweisen, in dem er Ranghöhere zum Kampf herausfordert.

VERHALTEN INNERHALB DES RUDELS

Der Rang innerhalb eines Rudels definiert sich stets über den Dominanzgrad bzw. die Stärke, damit sind Konfrontationen und Kämpfe keine Seltenheit. Die Stärke eines Wolfes richtet sich nicht immer nach dem Alter, doch ist nicht außer Acht zu lassen, dass ein älterer Werwolf auch mehr Erfahrung mit sich bringt. Ein Kampf mit Ziel auf einen ranghöheren Posten muss nicht tödlichen enden; der Schwächere kann sich dem anderen unterwerfen und damit sein Leben retten. Der Sieger erfährt einen höheren Dominanzstatus und steht über dem Besiegten, der hingegen im Rang abfällt.

Werwölfe haben eine Vorliebe für Auseinandersetzungen, allerdings bemessen sich diese auch nach dem Klima innerhalb des Packs. Der Schutz innerhalb des Rudels ist sehr wichtig, so werden auch schwächere Glieder vor Gefahren behütet. Oftmals ist es ein Störenfried, der die Harmonie des Rudels stört. Loup-Garous sind Hitzköpfe, insbesondere männliche und junge Gestaltwandler neigen zu spontanen Wutausbrüchen.

Da für den Loup-Garou die körperliche Nähe unabdingbar ist, muss er auf irgendeine Weise mit dem Lukoi in Verbindung stehen. Die Berührungen untereinander sind nicht sexuell und werden auch nicht so verstanden, viel mehr wirken sie beruhigend. Es hat etwas Verbindendes. Genauso verhält es sich mit dem Geruch. Werwölfe erkennen andere Wesen an ihrem Geruch und ebenso ihr Rudel. Insbesondere in ihrer Wolfsgestalt ist ihr Geruchssinn äußerst ausgeprägt.


BESONDERE TITEL

Jedes Rudel wird von einem Alpha geführt und geschützt. Der sogenannte Vargur ist der Werwolf mit dem höchsten Dominanzgrad und besitzt obendrein eine stärkere Macht, die er über sein Pack ausdehnen und die Mitglieder damit verbinden kann. Er hat die Fähigkeit, in den Geist eines seiner Rudelmitglieder einzudringen, um ihn zu stärken oder vor Angriffen und Mächten zu schützen. Außerdem kann er sein Biest besser beherrschen und hat allgemein mehr Kontrolle über sich als üblich und damit auch den Vorteil, seine Stärken schneller und definierter auszubauen. Er kann jederzeit herausgefordert werden. Wird er bei einem Kampf besiegt, und damit getötet, wird der Sieger neuer Vargur.

Die Lupa ist die ranghöchste weibliche Werwölfin in einem Rudel. Sie ist eine Frau, die dem Vargur sehr nahe steht, etwa eine (Ehe-)Partnerin oder Verwandte. Auch sie hat Entscheidungsgewalt, inoffiziell wird die Lupa höher geschätzt als der Vargur. Sollte der Vargur aus irgendwelchen Gründen nicht in der Nähe seines Packs sein, so übernimmt die Lupa seine Position alleine. Durch den Status der Lupa erlangt die Wölfin weitere Fähigkeiten und es obliegt ihr, inwieweit sie diese entwickelt. Ebenso ist es der Lupa möglich, die Lukoi durch körperliche Nähe oder ihr Blut zu heilen bzw. zu stärken. Es liegt an der Persönlichkeit der Lupa, auf welche Weise sie ihrem Rudel Kraft übertragen kann und welche Macht sie umfasst. Jede Lupa hat dabei ihre eigenen Stärken, kann allerdings die Fertigkeiten verstorbener Vorgängerinnen durch den Munin transferieren und sich zu eigen machen.

Verstirbt ein Loup-Garou, so geht seine Seele in das so genannte „Munin“ über, sofern die anderen angehörigen Werwölfe des Rudels von ihm fressen. Durch dieses Ritual werden Erfahrungen und Erinnerungen des Toten von dem Rudel aufgenommen, wobei der Kraftpohl der Munin der Lupanar bleibt. Die Erinnerungen und sogar bestimmte charakterliche Anwandlungen können einen Loup-Garou, welcher entsprechende Fähigkeiten beherrscht, ergreifen, was zusehends einem Überfall gleich kommt. Der Munin kann geistlich in den Verstand eines Loup-Garous eindringen. Sich psychisch gegen einen Munin zu wehren, verschlimmert die Wirkung auf längere Sicht, dennoch gibt es einen Weg, die Kraft des Munin zu beherrschen. Nur wenige Fredas/Margvis haben Wissen darüber.

Die Freda, auch Margvis genannt, ist eine weise Frau des Rudels. Manchmal ist sie eine Art Hexe oder ein Mensch mit psychischen Fähigkeiten. Sie sind Teil eines Rudels und wahren eine neutrale Position (sie kämpfen nicht oder bringen sich in Schwierigkeiten). Ihre Kraft schöpfen sie aus ihrem Inneren, womit keine Worte nötig sind. Fredas, die nicht zauberkundig sind, haben dafür sehr viel Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Als Margvis‘ bezeichnet man ausschließlich weise Frauen, die bestimmte magische Kräfte haben. Nicht jedes Rudel hat eine Freda oder Margvis, da sie als veraltet angesehen werden - wobei sie eher selten sind.


LUPANAR

Zu Vollmondnächten versammeln sich die Mitglieder eines Packs an einem bestimmten Ort, um gemeinsam auf die Jagd zu gehen. Der Treffpunkt ist zumeist ein für die Werwölfe heiliger Ort, an welchem sämtliche Munin des Lukoi zu spüren sind. Er wird auch für andere gemeinsame Aktivitäten aufgesucht.


„GESCHLECHTLICHER UMGANG“

Beherrschung des inneren Wolfes ist eine schwierige Lektion, insbesondere für einen jungen Loup-Garou. Daher ist es ihnen verboten (im Zuge des „Gewohnheitsrecht“ unter Lykanthropen), Sex mit einem Menschen zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Werwolf während des Akts in eine Bestie verwandelt, ist hoch und dies kann bei Menschen zu erheblichen Verletzungen und sogar zum Tod führen. Schlimme innere Verletzungen bergen auch die Gefahr, das Werwolfsgen zu übertragen.

Auch unter den erfahreneren und älteren Loup Garous ist die Selbstbeherrschung nicht immer gewiss. Ebenso gilt für sie alle ein Verbot, sich mit menschlichen Geschöpfen zu paaren, ausgenommen, der Mensch erklärt sich eindeutig dazu bereit, diese Lebensgefahr in Kauf zu nehmen. Allgemein ist der Akt mit einem Werwolf härter und zumeist schmerzhaft. Durch die Unbändigkeit ist das Zügeln der Lust, wenn sie einmal entfacht ist, undenkbar.

Die Fortpflanzung ist bei Werwölfes äußerst kompliziert aber möglich. Wie echte Wölfe sind auch weibliche Loup-Garous nur begrenzt empfänglich, im Gegensatz zu den Wölfen jedoch gibt es bei Werwölfen kaum Voranzeichen, die auf die Empfänglichkeit schließen lassen. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die weibliche Loup-Garou in dieser Zeitspanne (circa vier Mal im Jahr) besonders gereizt, körperbetont und anhänglich verhält. Sie suchen mehr nach Körperkontakt in ihrem Rudel und reagieren entsprechend intensiver darauf. Sie benötigen eine Art Vorbereitungszeit, um sich dann tatsächlich weiterpflanzen zu können. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese weibliche Loup-Garou dann auch ein Mädchen zur Welt bringt, ist sehr hoch. Die Tochter ist in jedem Fall ebenfalls ein Werwolf. Weitere Kinder können nach der erstgeborenen Tochter auch männlich sein und müssen bei einer Paarung mit einem Menschen kein Werwolfsgen in sich tragen. Paart sich das Weibchen allerdings weiterhin mit einem männlichen Werwolf, ist das Gen 100%ig übertragbar.

Auch für den männlichen Part der Werwölfe ist es schwer, sich fortzupflanzen. Die Wahrscheinlichkeit, "erfolgreich" zu sein, selbst wenn alles normal verläuft, ist äußerst gering, wobei eine logische Erklärung hierzu nicht existiert. Für eine menschliche Frau ist es auch nicht ganz ungefährlich, das Kind eines Werwolfes auszutragen. Es kann zu deutlichen Komplikationen während der Schwangerschaft kommen, wenn sie das Kind mit Werwolfsgen nicht sogar verliert.

Durch diese Komplexität der Fortpflanzung ist es möglich, dass das Werwolfsgen Generationen überspringt. Sollte also ein menschlicher Sohn, z. B. mit einer menschlichen Mutter und einem Werwolfspapa, weitere Kinder bekommen - in diesem Falle mit einer menschlichen Frau -, können diese Nachkommen durchaus das Werwolfsgen in sich haben.





    
❝ My soul has been haunted by something like those
forgotten melodies that come back to us at twilight,
during those slow hours in which memory,
like a ghost among ruins, stalks our thoughts.
zuletzt bearbeitet 31.12.2017 17:23 | nach oben springen


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